Internationale Anbieter:innen auf dem Vormarsch? Neue Zahlen aus dem Vergabemarkt
Sehr geehrter Herr Mag. Gerstl,
die öffentliche Beschaffung steht 2026 spürbar im Zeichen von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und zunehmender Internationalisierung: Wer informiert bleibt, verschafft sich klare Vorteile.
Besonders spannend ist dieser neue Blick auf den Wettbewerb im österreichischen Vergabemarkt: Eine aktuelle Auswertung der ANKÖ eVergabe+ zeigt erstmals detailliert, wie stark internationale Unternehmen an öffentlichen Ausschreibungen in Österreich beteiligt sind und in welchen Bereichen der Wettbewerb über die Landesgrenzen hinaus besonders zunimmt. Was schätzen Sie: Wie viele Angebote werden im Durchschnitt pro Verfahren abgegeben?
Auch auf europäischer Ebene gibt es wichtige Entwicklungen: Die neuen EU-Mustervertragsklauseln für KI-Systeme schaffen erstmals konkrete Orientierung für die rechtssichere Beschaffung von KI-Lösungen. Unser Beitrag zeigt, worauf öffentliche Auftraggeber:innen und Unternehmen künftig achten sollten.
Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf zwei bedeutende Branchenveranstaltungen: den Österreichischen Vergaberechtstag 2026 als Treffpunkt für aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Diskussionen sowie die Fachveranstaltung der WKNÖ zur BVergG-Novelle 2026, bei der zentrale Änderungen im Vergaberecht intensiv diskutiert wurden.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und viele wertvolle Impulse für Ihre tägliche Vergabepraxis.
Ihr
Emir Prcić, MBA