Warum sich bald die gesamte Vergabewelt ändern könnte – und die Veranstaltungen im Herbst
Sehr geehrter Herr Mag. Gerstl,
letzte Woche hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für einen neuen „Public Procurement Act“ veröffentlicht und der hat es in sich. Sollten die geplanten Neuerungen tatsächlich in dieser Form umgesetzt werden, könnten sie das elektronische Vergabewesen in Europa und Österreich grundlegend verändern. Unser erster Artikel beleuchtet, was die Kommission plant und welche Auswirkungen auf Auftraggeber:innen, Unternehmen und bestehende Vergabeplattformen denkbar sind.
Beim Vergabeforum 2026 am 22. und 23. Oktober im Wiener MAK trifft sich die österreichische Vergabe-Community, um erste Erfahrungen mit dem Vergaberechtsgesetz 2026, aktuelle Judikatur und Zukunftsthemen wie KI, Cybersicherheit und resiliente Lieferketten zu diskutieren. Besonders spannend: Gemeinsam mit Dr. Matthias Öhler diskutiere ich, unter welchen Voraussetzungen Waren aus China ausgeschlossen werden dürfen oder sogar ausgeschlossen werden müssen.
Auch das Informationsfreiheitsgesetz ist gekommen, um zu bleiben. Ein Jahr nach seinem Inkrafttreten ziehen wir eine erste Bilanz und laden gemeinsam mit CHG Czernich Rechtsanwälte zur Veranstaltungsreihe „Das Informationsfreiheitsgesetz nach einem Jahr“ nach Wien, Salzburg und Innsbruck ein.
Wie wichtig fundiertes Wissen in einer zunehmend komplexen Vergabewelt ist, zeigt schließlich unser Rückblick auf den Lehrgang 2026 der ANKÖ Akademie. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorne: In drei kostenlosen Infowebinaren können Interessierte das Programm des Lehrgangs 2027 näher kennenlernen.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen guten Start in einen ereignisreichen Vergabeherbst.
Ihr
Emir Prcić, MBA